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Die Landquote als Konzept auch für Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer in Nordrhein-Westfalen




Der akute Lehrkräftemangel an den Schulen Nordrhein-Westfalens bleibt eine der herausragenden Herausforderungen für das Bildungssystem in NRW. Insbesondere in ländlichen Regionen gestaltet sich die Bereitstellung von Lehrpersonal äußerst problematisch. Aus ähnlichen Gründen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in der 17. Legislaturperiode die Landarztquote einführt. Eine Maßnahme, die den drohenden Ärztemangel in ländlichen Regionen entgegentreten soll und die bereits jetzt in NRW Erfolg verzeichnet.


Mit der Kleinen Anfrage (LT-Drs. 18/6492) „Landquote auch für Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer in Nordrhein-Westfalen? Konzept der Landarztquote für den Schul- und Bildungsbereich“ fragt Pfeil mit Blick auf den bestehenden Mangel an Grundschullehrerinnen und -lehrern, der vor allem ländliche Regionen betrifft, ob ein ähnliches Konzept auch im Bildungsbereich realisierbar wäre.


„Das Konzept der Landarztquote hat bisher aussichtsreiche Erfolge gezeigt. Ein ähnliches Programm wäre auch für Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer denkbar, da der Grundschullehrermangel in ländlichen Regionen schon jetzt besorgniserregend ist und zukünftig weiter ansteigen wird! Daher müssen die Attraktivität des Grundschullehramtsstudiums grundsätzlich gesteigert werden sowie und gleichzeitig neue Anreize für den Lehreinsatz in ländlichen Regionen geschaffen werden“, so der Aachener FDP-Abgeordnete Pfeil.


„Was in der Ärzteversorgung gelingen kann, kann auch ein gutes Konzept für die Lehrerversorgung sein. Leider legt die Landesregierung die Hände in den Schoß, während sich Lehrermangel und Unterrichtsausfall an unseren Schulen im ganzen Land, nicht nur in der Städteregion Aachen, immer weiter verschärfen. Es ist die Zeit für Mut und kreative Lösungen – beides lässt die Schulministerin aber leider vermissen“, ergänzt Franziska Müller-Rech, schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion.


Mit der Kleinen Anfragen wird weiter gefragt, in welchem Ausmaß die verfügbaren Studienplatzkapazitäten in NRW im Lehramt und Grundschullehramt ausgeschöpft sind und wie viele Grundschullehrer in ländlichen Regionen in den nächsten zehn Jahren in den


Ruhestand übertreten. Darüber hinaus wird erfragt, welche konkreten Maßnahmen die Landesregierung gegen den drohenden Grundschullehrermangel im ländlichen Raum vorsieht, auch im Hinblick auf ein denkbares Konzept anlehnend an die Landarztquote für Medizinabsolventen.



MMD18-6492 Landquote auch für Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer
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